Pattaya Walking Street
Die goldene Meile
Direkt von der "Walking Street" aus hat man keinen echten Einblick in die vielen Clubs und Diskotheken. Es geht sehr intim zu und Hinweisschilder drücken unmissverständlich aus: "No photos and no videos!" Drogen und Waffen sind ebenfalls nicht erwünscht. Keine Ahnung, ob man sein Fotohandy am Empfang abgeben muss? Viel offener geht es an den Freiluft-Bars links und rechts der "Walking Street" zu. Hier findet nichts im geheimen statt. Als Tourist kann man sein Bier genießen, auf Wunsch mit einer netten Bardame und entsprechender Konversation.
Besonders cool sind natürlich die Bars zur Strandseite hin. Die erstrecken sich recht weitläufig von der Straße bis zum Meer. Das letzte Stück so einer Bar ist auf festen Stelzen ins offene Meer hinein gebaut. Andererseits lassen sich von der Straßenseite her wunderbar die vielen Menschen beobachten. Jeder wie er mag. Bierpreise ab 60 oder 80 Bath. Ein Ladydrink kommt natürlich um einiges teurer. Vor allem deshalb, weil es selten bei einen Drink bleibt. Aber das muss jeder mit sich selbst und mit seiner Reisekasse ausmachen.
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Die goldene Meile
Du bist als Mann alleine unterwegs? Als einzelner Kerl wirst Du auf der "Walking Street" selten von einer thailändischen Schönheit angesprochen. Ausgenommen, hinter der Schönheit verbirgt sich ein "umgebauter" Mann, sprich ein Ladyboy. Aber das ist eine völlig andere Baustelle. Für gewöhnlich sind die weiblichen Thais viel zu schüchtern und es gilt in Asien stets das Gesicht zu wahren. Selbstverständlich, das mag auf der "Walking Street" etwas anders sein und wer weiß schon, was sich die Mädchen alles so einwerfen, nur um gut drauf zu sein. Schließlich geht es hier um das professionelle Geschäft. Wie auch immer, richtig lästig sind weniger die freizügigen Damen selbst, als vielmehr die thailändischen Männer. Sie quatschen Dich von der Seite her an, treten Dir in den Weg oder halten Dich sogar fest. Alles nur, um Dir ein Superangebot zu unterbreiten: Günstige Preise in der einen oder anderen GoGo-Bar, die besten Mädels der Stadt und der größte Spaß wird Dir versprochen. Du brauchst nur den Schlepper deines Vertrauens zu folgen.
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Die goldene Meile
Im Neonlichter geht die Party ab: Hübsche und sparsam gekleidete Mädchen sorgen vor den jeweiligen GoGo-Bars für Stimmung. Mal mehr und mal weniger motiviert, rufen sie den Männern hinterher und locken mit weiblichen Reizen und niedrigen Bierpreisen. Diese lautstarke Animation wiederholt sich auf der „Walking Street“ alle paar Meter und die Mädels wissen sich richtig gut zu verkaufen. Nicht selten wird ein unschlüssiger Herr von einer resoluten Thaidame unfreiwillig freiwillig in einen GoGo-Club gezogen. Schwups und ein Kerl weniger auf der Straße. So etwas passiert allerdings auch nur dann, wenn man sich den Mädchen auf Armlänge nähert. Abgesehen davon, die meisten Herren der Schöpfung betreten ohnehin freiwillig einen Club auf der „Walking Street“. Der Laden muss schon echt leer sein, bevor sich die Damen ihre Sponsoren direkt von der Straße ziehen.
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Die goldene Meile
Bei Tageslicht betrachte wirkt die „Walking Street“ ganz einfach nüchtern und unspektakulär. Eine Straße wie jede andere auch, offen für den rollenden Verkehr. In den Stunden am Vormittag herrscht ein geschäftiges Treiben durch den Lieferverkehr. Bars und Restaurants lassen ihre Lager neu auffüllen. Selbstverständlich sind Touristen unterwegs. Doch vom Glanz der Nacht ist kaum etwas zu spüren. Der Pauschal-Tourist liegt am Strand, unternimmt einen Ausflug oder schläft sich – nach einer anstrengenden Nacht – einfach nur aus. Die Bars bleiben am Tage weitgehend leer. Erst am Nachmittag oder am frühen Abend ändert sich das Bild. Das Publikum wird zahlreicher und die „Walking Street“ kommt zusehends auf "volle Touren". Gegen 19 Uhr wird die Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt und dann trägt die Vergnügungsmeile ihren Namen zurecht.
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Die goldene Meile
Am Tage wirkt das Zentrum am „Pattaya Beach“ ganz anders als in der Nacht. Zum einen sind wesentlich mehr Thais als Touristen auf der Straße. Sie liefern emsig Getränke und Lebensmittel für die vielen ansässigen Bars und Restaurants an. Und Eis in rauen Mengen. Nein, kein Speiseeis, sondern gefrorene Wasserblöcke oder zerkleinert in Kunststoffsäcken. Das Eis wird vorwiegend zum kühlen der Auslagen benötigt. Zum Beispiel wird so den ganzen Tag über frischer Fisch oder andere Meeresdelikatessen vor den Fischrestaurants ausgestellt und angeboten. Auch die „fliegenden“ Früchteverkäufer halten so ihre Ware ausreichend gekühlt und frisch. Am Abend hält Eis die Getränke kalt und verhindert manchmal das überkochen der Gemüter.



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Die goldene Meile
Was wäre die "Walking Street" ohne seine GoGo-Bars? Gleichzeitig könnte man aber auch anders fragen: Was wäre die "Walking Street" ohne seine berühmten Fisch-Restaurants? Restaurants mit großen Open-Air-Terrassen und mit Blick aufs Meer. Die Auswahl an Seafood und Meeresfrüchten reicht von gut bürgerlich bis zu sehr exquisit. In diesen Rahmen bewegt sich auch die Preisspanne. Doch im Vergleich zu Deutschland bleibt der Genuss erschwinglich und wirklich fangfrisch kann man bestenfalls an der deutschen Küste essen.

Tagsüber sind die guten Restaurants weitgehend leer. Die Gäste kommen am Abend: Deutsche, Briten oder Russen. Alle Europäer! Amerikaner und Australier. Genauso Japaner, Koreaner oder Chinesen. Die Gästeliste ist so vielfältig wie das Angebot im Restaurant. Und nach Einbruch der Dunkelheit findet der immer gleiche Wettbewerb statt: Es geht schlicht und einfach um den Titel der grellsten oder originellsten Neonröhren. Genauso wie die Motten vom Licht angezogen werden ... so werden die Touristen in die Lokale gelockt.



Seafood in der „Walking-Street“ ist praktisch unübersehbar: Vor den Restaurants werden frische Garnelen, Hummer, Krabben und allerlei Fischsorten, perfekt auf Eis dekoriert, dargeboten. Auf dem Weg zur Restaurant-Terrasse kommt man an bunten Auslagen und Aquarien vorbei die frische oder lebendige Meerestiere beherbergen.
Hat man einen Platz gefunden wird die Speisekarte gereicht und man hat die Qual der Wahl. Die Bedienung ist einem hier jedoch gerne behilflich, auch wenn das Englisch durch den asiatischen Einschlag oftmals etwas gewöhnungsbedürftig ist. Salate und Cocktails aus Meeresfrüchten sind der Wahnsinn. Zu empfehlen ist zum Beispiel der Red Snapper, ein ausgesprochen delikater Fisch, der durch seinen leckeren Eigengeschmack fast ohne Gewürze auskommen würde. Bleibt bei allen Frisch-Fisch-Angeboten nur noch die Frage: Gekocht, gedünstet, gebacken oder gegrillt?
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