Reise nach Pripyat und Tschernobyl

Seitdem ist das Reaktorgelände eine Großbaustelle und die Sicherung der Ruine ist die Herausforderung. Ingenieure und Arbeiter sind ständig bemüht, den Sarkophag zu flicken, zu stabilisieren oder abzudichten. Weder darf durch den Sarkophag radioaktives Material entweichen, noch Regenwasser eindringen. Unter den gegebenen Bedingungen eine Sisyphusaufgabe.

Witterung und Strahlung haben schon längst den Beton der Grundkonstruktion mürbe gemacht. Experten warnen daher vor dem Einsturz der gesamten Konstruktion. Im Kern der Anlage hat sich ein hochradioaktives Gemisch aus Asche und Lava angesammelt. Eindringendes Wasser könnte das gefährliche Material auswaschen und ausspülen. Mit erneuten fatalen Folgen für die Umwelt, insbesondere für das Grundwasser.
