Oktoberfest 2010
Für Nicht-Bayern wird es zuweilen recht schwierig, sich sprachlich unfallfrei durch das Oktoberfest zu navigieren. So geht zum Beispiel der Münchner weder auf die "Wiese" noch auf die "Wiesen". Korrekt heißt es nämlich "Wiesn". Und das Bier wird in einer Maß mit "ß" serviert. Alle anderen Schreibweisen von "Mass" über "Maaß" oder "Maas" sind schlicht und ergreifend falsch. Zum Bier gibt es auch gerne mal eine "Brezn" aber ganz sicher keine "Brezel". Und "Minga", so nennt man die bayerische Landeshauptstadt im Dialekt. Muss ich an dieser Stelle wohl nicht übersetzen: "Oans, zwoa, drei gsuffa!"
Fotos: Thomas Kristan
Zum Thema Bierzeltkultur gibt es auch noch zu beachten, dass das beliebte Trinklied, das dem "Oans, zwoa, drei, gsuffa!" vorausgeht zwar "Ein Prosit der Gemütlichkeit" heißt, beim anstoßen selbst dann aber "Prost!" und nicht "Prosit!" gesagt wird.
Die Wilde Maus
Die „Wilde Maus“ bietet Fahrvergnügen mit vielen Mäusen. Hier gibt es keine Loopings und deshalb dürfen auch Kinder mitfahren. Geboten wird eine wilde Raserei mit reichlich Tempo, Steilfahrten sowie knackigen Ecken und Kurven. Nach eigenem Bekunden ist die „Wilde Maus“ der Favorit des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude. Die rasante Fahrt in luftiger Höhe auf der ältesten Wiesn-Achterbahn gewährt mit die schönsten Ausblicke auf das närrische Treiben.

















