Biergarten in Uzhgorod

Verlässt man die Stadt Uzhgorod in Richtung Kiew passiert man ein fast unscheinbares Haus. Dieses Anwesen birgt sein kleines Geheimnis im Hinterhof: Dort eröffnet sich dem Besucher der – mit Abstand – urigste Biergarten dieser Region. Hier geht es zuweilen recht deftig zu, für Wodka und Humor wird reichlich gesorgt.
Gelbe Karte
Die gelbe Karte hat sich Ukraine für die Ausrichtung der Fußball-EM 2012 bereits eingefangen. Vergangene Woche drohte Uefa-Präsident Michel Platini damit, neben Polen, Fußballspiele ersatzweise in Berlin und Leipzig austragen zu lassen. Die Probleme der Ukraine liegen weniger im schleppenden Ausbau der Stadien als vielmehr in der schlechten Infrastruktur. Hotels und Unterkünfte sind echte Mangelware, Straßen und Eisenbahnverbindungen vielerorts marode.
Hinzu kommen politischen Querelen rund um die Finanzierung der Euro 2012, denn im Januar 2010 sind in der Ukraine Präsidentschaftswahlen anberaumt. Der Fußball droht also zum Opfer politischer Auseinandersetzungen zu werden. Tatsächlich geht es um sehr viel Geld und um rund 500 Bauprojekte: Stadien, Flughäfen, Fernstraßen und Hotels. Die veranschlagte Summe: 16 Milliarden Euro.
Ursprünglich sollten zwei Drittel der verplanten Gelder von privaten Investoren aufgebracht werden. Mitten in der Finanzkrise eine Illusion. Und das der nur mit internationaler Hilfe vor dem Kollaps gerettete Staat einspringt, ebenfalls. Die Investitionsvorhaben wurden nun um ein Viertel auf rund 12 Miliarden Euro gekürzt. Woher das Geld kommen soll, bleibt weiterhin eine offene Frage.
Sommer in Kiew






Eine junge Truppe die auf dem Maijdan eine kleine Show für die Kamera abzieht. Soweit ich verstanden habe, eine Video-Produktion für ein Internet-Portal. Das Produkt bzw. der Sinn dieser Aktion wollte sich mir allerdings nicht so recht erschließen. Ganz ohne Zweifel gehöre ich bestimmt nicht mehr zur Zielgruppe. Smile!
Am Straßenrand

Am Rand von Fernstraßen findet man sie: Massive Rampen aus Beton. Dafür geschaffen, ein Auto oder ein LKW so richtig unter die Lupe zu nehmen. Aber im ernst: Die Menschen im Osten sind große Meister der Improvisation und - weiß Gott - nicht jeder Ukrainer kann sich ein neues Auto leisten. Alte Fahrzeuge, insbesondere aus der heimischen Produktion, sind anfällig für Reparaturen. Doch wer unterwegs eine Panne hat, dem kommt so eine Rampen im Notfall sehr entgegen.

Ich selbst habe auch schon mehrfach mein Auto auf so eine Rampe fahren müssen um zum Beispiel nach einen "Schlag" die Ölwanne zu kontrollieren, oder um den Auspufftopf notdürftig zu fixieren. Jedanfalls ist das nicht ganz so einfach: Zum einen sind die Rampen oft ziemlich beschädigt. Zum anderen, der Abstand zwischen den beiden Fahrspuren aus Beton ist relativ breit. Ein Smart wäre theoretisch zu schmal und käme gar nicht erst da hoch. Für ein PKW bleibt wenig Spielraum - um links oder rechts von der Spur abzuweichen. Will sagen: Ein Fahrfehler und die ganze Karre kippt ins Loch. Dann ist Schicht im Schacht.

Und auch so macht die Reparatur auf so einer Rampe nur bedingt Spaß. Die Ukrainer lassen dort ungeniert Öl ab und hinterlassen Müll oder ausgebaute Teile. Eine äußerst dreckige Angelegenheit am Erdboden, möchte man wirklich unter dem Auto hantieren. Auf den Fotos ist eine für PKW-Fahrer "humane" Rampe zu sehen, weniger für ein LKW gedacht.

"Als Rost bezeichnet man das Korrosionsprodukt, das aus Eisen oder Stahl durch Oxidation mit Sauerstoff in Gegenwart von Wasser entsteht. Die Verwitterung von Eisenwerkstoffen an Luft und Wasser zu Rost verursacht weltweit jährlich Schäden in Milliardenhöhe."

Man kann über Autos "Made in Russia" lästern so viel man will. Aber die Karren haben 20 bis 30 oder mehr Jahre auf dem Buckel und rollen (rumpeln) bis zum heutigen Tag auf abenteuerlichen Straßen in der Ukraine, in Russland oder Zentralasien. Übrigens: Der Markenname "Lada" war lange Zeit lediglich für den Export nach Westeuropa gebräuchlich. Im Osten nennen die Leute das Auto "Schiguli", so wie die kleine Segelboote auf der Wolga.

Der GAZ-24 Wolga wurde von 1968 bis 1992 produziert. Natürlich gab es in der langen Zeit das eine oder andere "Facelift" und möglicherweise technischen Fortschritt. Aber die Grundform im US-Style aus den 60er Jahren blieb im wesentlichen erhalten.

Der GAZ-24 wurde in ganz Osteuropa vor allem als Behördenfahrzeug und als Taxi eingesetzt. Speziell für den KGB wurde der Wolga mit einen rund 200 PS straken V8-Motor ausgestattet. In den Westen wurden nur wenige Exemplare verkauft. Die Exportfahrzeuge wurden mit einen Peugeot-Motor versehen. Kein Wunder, schließlich lag der Sprittverbrauch russischen Motoren jenseits von Gut und Böse.
Ein Amerikaner in Kiew
Warum fällt es dem US-Präsidenten George Bush so leicht, die Ukraine und Georgien mit in die NATO einzubinden, während sich die Europäer noch sträuben? Ganz einfach, der Groll Moskaus reicht so schnell nicht bis nach Washington. Wohl aber nach Berlin oder Paris. Schließlich gibt es keinerlei Gasleitungen von Russland aus in die USA.
Die Ukraine ist ein friedliches Land und dennoch in sich zerrissen. Die westlichen Landesteile und die Stadt Kiew neigen sich Europa zu, während der Osten sprachlich und kulturell ganz eng mit Russland verbunden ist. Die Halbinsel Krim ist gleichfalls eine umstrittene Region und dort ist die russische Schwarzmeerflotte (über einen Pachtvertrag mit der Ukraine) stationiert. Formal ist die Krim ein Teil der Ukraine. Aber die Bevölkerung und die Bestrebungen vor Ort sind Pro-Russisch.
Die Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung ist gegen ein Beitritt zur NATO. Moskau weiß die aktuelle Stimmung geschickt zu nutzen und versucht den Aufnahmeantrag der Regierung in Kiew als undemokratisch und manipuliert darzustellen. Moskau übersieht dabei, dass es sich hier um gewählte Politiker mit einem glaubwürdigen demokratischen Mandat handelt - wer kann das in Moskau schon von sich behaupten?
Hat Präsident Bush so sehr unrecht? Ich denke nein. Wo deutsche und französische Politiker gegenüber dem autoritären bis mafiösen Russland den Schwanz einziehen, beharrt der US-Präsident auf ein freies (von Russland unabhängiges) Kiew. Einen Beitritt zur EU wollen die Europäer nicht. Bleibt also nur ein Bündnis im Rahmen der NATO. Wo Europa die politische Puste ausgeht, dort greifen die Amerikaner ein. Leider ist es immer noch so.
Sommer in Kiew

Was ist schon ein oller Starbucks-Pappbecher gegen einen geradezu liebevoll angerichteten Kaffee? Nicht nur, dass ich diese Tasse Kaffee genießen durfte – ich konnte gleichzeitig zwei Damen ein großartiges Lächeln abringen. Zum einen der Bedienung und zum anderen meiner netten Begleitung (die wegen der großen Kaffeetassen leider nicht mit auf das Foto passte). Alles nur, weil ich die zwei Tassen Kaffee in russischer Sprache bestellt habe. Jungs, lernt ein paar Brocken Russisch und kommt nach Kiew!
Diese runde Kaffee kostet umgerechnet knapp fünf Euro. Viel Geld für die Ukraine. Kiew ist ein echt teures Pflaster geworden, vor allem dort, wo sich viele Ausländer bzw. Touristen tummeln. Dennoch: Eine normale Tasse Kaffee bekommt man an anderer Stelle für ein oder zwei Griwnja. Umgerechnet ungefähr 15 bzw. 30 Cent. Nur hat dann das Umfeld etwas weniger Ambiente und der Kaffee ebenfalls.


Diese coole "Eisprinzessin" wirbt für Eis-Bier (Marke Slawutitsch) in Kiew. Die Passanten zeigen sich wenig beeindruckt. Sie sind es gewohnt, wenn hübsche Damen auf der Straße Werbung für verschiedene Anliegen und Produkte machen (Handzettel verteilen oder Befragungen durchführen). Vor allem die Telefongesellschaften verbinden den Verkauf ihrer Tarife mit einer ordentlichen Portion Charme und Erotik. So verdienen sich zahlreiche Studentinnen ihr Brot.
Nicht zuletzt Präsident Putin hat erkannt, wie sich Politik optimal vermarkten lässt. Zwar gibt es im Kabinett Putin "praktisch" keine Frauen, doch konnte ich in Moskau beobachten, wie ganze Schwadrone junger Damen (mit roten Halstüchern) die Bürger Moskaus in Gespräche, Diskussionen und Umfragen verwickeln. Charme und Patriotismus ... was für eine Kombination. Wenn das nicht mal eine Wahlkampfidee für die SPD wäre ... und ich meine jetzt nicht alleine die roten Halstücher!


Die vergoldeten Kuppeln, welche in der Sonne glänzen, sind ein typisches Merkmal der Stadt. Kiew ist reich an sakralen Bauwerken. Seit der politischen Wende fließt wieder sehr viel Geld in den Bau und Erhalt von Kirchen. Der Klärus gewinnt erneut großen Einfluss auf die Bevölkerung der Ukraine.

Zur Sowjetzeiten sollte die Klosterkirche St. Michael dem Erdboden gleich gemacht werden. Im Sommer 1936 wurden die Mauern der Kathedrale und der Glockenturm mit Dynamit gesprengt. Statt des geplanten monumentalen Architekturensembles wurde aber nur ein Teil errichtet, das heutige Außenministerium der Ukraine. Nach der Unabhängigkeit wurde der Wiederaufbau durchgeführt und der Kirchenkomplex an die ukrainisch-orthodoxe Kirche übertragen.

Ukrainische Frauen gehen - ohne sich ordentlich zu stylen - nicht aus dem Haus. Brot einkaufen, in schlampigen Jogginghosen und mit zerzauster Frisur, praktisch undenkbar. So etwas machen nur Männer! Und so ist die ukrainische Damenwelt in der Öffentlichkeit stets eine Augenweide.

Junge Polizisten in betont legerer Haltung auf Kreschatik, dem Prachtboulevard der Stadt Kiew. Ich meine, wer hat schon großartig "Laune" in der Sommerhitze auf Gangsterjagd zu gehen?
Ivano-Frankivsk im Herbst

Getränkemarkt in der Garage ... das gibt es auch in Deutschland. Im Hofbereich der Markthalle gibt es unzählige dieser Verkaufsnischen. Das Warenangebot ist unterschiedlich und manchen Nischen sind echt zum fürchten dunkel ... ich glaube, darin sind schon einige Ausländer einfach so verschwunden.

Offenbar ist Erntesaison für Paprika. Diese Aufnahme hat wenig Charme, im Vergleich zum Paprikamann, der sein Auto fast schon bis unter das Dach mit erntefrischen Paprika gefüllt hat (siehe Eintrag zuvor). Die Ukrainer legen ihren Paprika ein und haben so im Winter schmackhaftes Gemüse.

Vereinte Kräfte schieben eine mit Handelsware beladene Karre durch den Markt. Das geschieht ständig und jedermann hat hier etwas zu tun. Und wehe ein Kunde (oder ein fotografierender Ausländer) steht im Weg rum. Die "nieten" einen glatt um und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Es sei denn man versteht ukrainisch: "Aus dem Weg da!"

Ausrangierte LKW´s werden zu Marktständen umfunktioniert. Wenn die Karre auch nicht mehr fährt, die Ladefläche ist als Lager absolut optimal. Und läuft das Geschäft nicht, kann man im Fahrerhaus ein Schläfchen halten. Man kann ruhig doof seín, man muss sich eben nur zu helfen wissen.

Sonderaktion für Waschmittel. Ob osteuropäische Waschmittel noch weißer als Weiß waschen? Ich habe keine Ahnung. Vielfach stehen schon lange die üblichen Konzerne hinter der Produktion von Konsumgütern.

Hier habe ich ein paar junge Leute fotografiert ... ihre Themen dürften kaum andere sein als die der Jugend in Westeuropa oder in Amerika. Vielleicht ist die Jugend in Osteuropa etwas bescheidener. Handys gehören hier aber ebenso zur Grundausstattung wie im Westen.
Das heute rund 250.000 Einwohner zählende Ivano-Frankivsk wurde 1662 von der polnischen Adelsfamilie Potocki gegründet und trug bis 1962 den Namen Stanislaviv. Zu den "Ureinwohnern" gehörten Juden und Armenier, die dazu beitrugen, dass die Stadt bald eine wichtige Rolle als Handelsplatz spielte.

Der Bahnhof von Ivano-Frankivsk.

Ein Wohnhaus aus der Kaiserzeit in Ivano-Frankivsk.
Unter der österreichischen Herrschaft (von 1772 bis 1918) nahm Stanislau weiteren Aufschwung, avancierte zur "drittwichtigsten Stadt Galiziens" (nach Lemberg und Krakau). Aus jener Zeit stammen viele das Zentrum Ivano-Frankivsks heute noch prägende Bauwerke. Nach dem 1. Weltkrieg war die Stadt für kurze Zeit Regierungssitz der "Westukrainischen Volksrepublik", dann gehörte sie bis 1939 wieder zu Polen. Von den damals 65.000 Einwohnern waren 40% Juden, 37% Polen, 19% Ukrainer und 3% Deutsche.

Im Hintergrund das Rathaus von Ivano-Frankivsk.
Nach Abzug der Roten Armee, die 1939 in Folge des Hitler-Stalin-Pakts einmarschiert war, kamen im Juli 1941 für einen Monat die mit den Deutschen verbündeten Ungarn in die Stadt. Während dieser kurzen Zeit wuchs die jüdische Bevölkerung Stanislaus durch Massenabschiebungen aus Transkarpatien auf 40.000 an. Das Schicksal der Juden unter deutscher Besatzung gestaltete sich ähnlich wie in Drohobytsch. Bei der größten so genannten "Aktion" am 12.10.41 ermordeten SS, deutsche und ukrainische Polizei 10.000 Juden am Neuen Friedhof.
Der Krieg und die folgenden sowjetischen "Maßnahmen" führten dazu, dass die Bevölkerungsverteilung nach 1959 folgendermaßen aussah: 67% Ukrainer und 25% Russen. Heute ist Ivano-Frankivsk in der Ukraine aufgrund seiner lebendigen jungen Kulturszene bekannt, manche sprechen von einem "Stanislauer Phänomen" in der ukrainischen Literatur.
Ivano-Frankivsk im Herbst

Eine volle Ladung Kartoffeln auf dem Weg zum Markt. So gut wie jede ukrainische Familie bewirtschaftet ein Feld oder einen Garten. Selbst die Stadtbewohner haben zumindest "Babuschka" und "Djeduschka", welche mühevoll eine Scholle beackern. Gerade für ältere Menschen bildet Anbau und Ernte die Grundlage zum Überleben in der Ukraine.

Der Markt in Ivano-Frankivsk ist recht typisch für die Ukraine. In jeder größeren ukrainischen Stadt befindet sich eine zentral gelegene Markthalle. Gleichfalls findet der Markt unter freien Himmel statt. Zu kaufen gibt es so ziemlich alles: Kleidung, Schulbedarf und natürlich Lebensmittel.

Obst und Gemüse aus der Ukraine ist wirklich ausgesprochen schmackhaft. Die Gurken entsprechen vielleicht nicht so unbedingt der EU-Verordnung, dafür gibt es auch keine niederländische Wassertomaten. Und wenn schon Wasser, dann als leckere Wassermelonen.

Die Marktfrauen sind in diesem Fall kamerascheu und schauen demonstrativ weg. Dabei kann ich sie eigentlich verstehen und es ist nicht meine Art, so auf die Menschen "draufzuhalten". Doch ohne die Menschen fehlt ganz einfach das Leben auf den Bildern.

Die Wassermelonen kommen aus Usbekistan. Jedenfalls hat man mir das auf dem Markt erzählt. Kann schon sein, denn als ich mal in Taschkent (der Hauptstadt von Usbekistan) zu Besuch war, wurden praktisch an jeder Ecke Wassermelonen verkauft.

Eine Griwna und 80 Kopeken ... das sind umgerechnet nicht einmal 30 Cent. Keine Ahnung, was Zwiebeln zu Hause in Deutschland kosten. Für die Menschen in der Ukraine sind das natürlich alles andere als billige Preise. Nur wie schon gesagt, viele Familien sind in Teilen Selbstversorger.

Reges Markttreiben, das überwiegend durch ältere Leute bestimmt wird. Naja, die jüngere Generation ist um diese Zeit in der Arbeit. Kids und Schüler halten sich eher auf dem sonnigen Vorplatz des Marktes auf, dort werden Würstchen und erfrischende Getränke angeboten.

Ein Auto voller roter Paprika. Mein liebster Schnappschuß auf dem bunten Markt von Ivano-Frankivsk.

Endlich mal ein netter Obst- und Gemüsehändler, der sich - sozusagen freiwillig - fotografieren lässt. Der Bursche war wirklich nett und hat mir einen ganzen Schwung Birnen geschenkt. Süß, saftig und lecker. Spaziba! Nur hatte ich danach alle Hände voll (Birnen) zu tun und konnte nicht mehr fotografieren.
Das Künstlerviertel
Mit dieser persönlichen Geschichte möchte ich Ihnen einen kleinen Einblick in das bunte Künstlerviertel von Kiew geben. An diesen Ort wurde die Idee geboren und der praktische Grundschein gelegt: für die Kunstgalerie "tapatapatu".
Ein Aushängschild der Stadt Kiew ist Andrewski Spusk (Andreas Abstieg). Als Ausländer war man nicht wirklich in Kiew, ohne die Straße besucht zu haben. Hier bieten Künstler und Handwerker aus der ganzen Ukraine (teilweise sogar aus Russland) ihre Werke und Produkte zum Kauf an. Der Straßenzug beginnt an der Andreas-Kirche und zieht sich den Andreas-Hügel herunter nach Padol – dem ältesten Stadtteil Kiews.
Schon auf Vladimirskaja, praktisch der Hauptstraße vor der Andres-Kirche, stehen links und rechts vom Straßenrand die Maler und Händler. An zahlreichen Ständen wird handwerkliches Kleinod neben sowjetrussischen Reliquien angeboten. Von den weltberühmten Matruschkas (Matruschka = Mütterchen) in allen Größen, Farben und Varianten, bis hin zur Armee-Mütze und Lenin-Fahne. Finden und entdecken kann man viel und kaum ein Ausländer gibt auf Andrewski Spusk nicht ein paar Dollar, Euro oder Griwnja aus.








