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Im Schatten von Tschernobyl.

Im Schatten von Tschernobyl

Du möchtest also wirklich Tschernobyl und Pripyat besuchen? Genauso gut kannst Du ein halbwegs geräumtes Minenfeld im Kosovo durchqueren. Das hat in etwa den gleichen Kick.

Das Thema Tschernobyl und Pripyat gehört zu meinen meistbesuchten Publikationen im Internet. Immer wieder werde ich gefragt, ob eine individuelle Reise nach Tschernobyl möglich ist. Ja, das ist inzwischen für jedermann möglich. Ich veröffentliche an dieser Stelle einen Brief, den ich zum Thema schon öfter an verschiedene Interessenten per E-Mail verschickt habe. Der Brief ist schon älter, aber die Informationen bleiben relativ aktuell.

Die unmittelbare Gefahr für Dich sind so genannte Hotspots. Das sind Orte oder Gegenstände mit besonders hoher Radioaktivität. Stellen, an denen Du Dir in wenigen Stunden einen Schaden fürs Leben holen kannst.

„Das Volk und das Land haben es nicht verdient, lediglich auf Tschernobyl reduziert zu werden. Der Super-GAU ist ein Ereignis der Sowjetunion und die junge Ukraine hat mehr oder minder das Erbe zu tragen.“

Live aus Kiew: Das Künstlerviertel
Man trifft sich nicht alleine um zu verkaufen, sondern vor allem um untereinander Neuigkeiten und Begebenheiten auszutauschen. Hier entfaltet sich die slawische Seele und als Käufer kann man die besseren und freundlicheren Geschäfte machen. Wer genug Zeit mitbringt um die Gedanken und Sorgen der Künstler zu teilen, der bekommt am Ende einen besseren Preis für das Kunstwerk.

Live aus Kiew: Die Partnervermittlung
Sie erklärte mir Ihre Ansprüche: Der neue Mann an Ihrer Seite darf nicht älter als 55 sein, nicht kleiner als 1,85 Meter, sportlich, Nichtraucher, kein Alkohol, ohne Kinder, mit Hochausbildung, mit eigenem Kapital, und ein Haus im Süden. Kein Ukrainer! Wäre nicht schlecht, wenn er selbst Politiker wäre. Nachdem sie ihre Rede endlich beendet hatte, habe ich nur einen Satz gesagt: „Wenn ich so einen Mann finde, würde ich ihn selbst nehmen.“

Der lange Weg nach Kiew
Ausgerechnet in Polen! Mein mausgrauer Van schnurrte mit 160 Sachen über die Autobahn und mitten in meiner guten Laune sehe ich im Rückspiegel schwarze Wolken. Na ja, schwarze Rußwolken sind im Osten Europas wahrlich keine Seltenheit. Die alten Busse und LKWs östlicher Bauart tragen schwer an ihrer Last und ziehen beim Beschleunigen lange schwarze Rußwolken mit sich. Plötzlich ich auch!